Bauphysik

Bauphysik | Energieeffizienz

Moderne Gebäude müssen heute Anforderungen an Wärmeschutz (Winter, Sommer), Feuchteschutz, Schallschutz, Raumakustik, Tageslicht und Erschütterungsschutz erfüllen.Mit unserem Spezialistenwissen schaffen wir nachhaltige Gebäude, die angenehme raumklimatische Bedingungen bei geringen Betriebskosten schaffen.Die von uns beratenen Gebäude sollen über Jahre hinaus wertbeständig bleiben.Beratungsleistungen zum gesamten Spektrum der Bauphysik sollten frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden, da bereits hier maßgeblich die Baukosten bestimmt werden. So kann beispielsweise unter Anwendung von Gebäudesimulationen häufig auf aufwändige aktive Anlagentechnik zur Gebäudekonditionierung verzichtet werden. Die Nutzer fühlen sich trotzdem wohl und die Nebenkosten können gering gehalten werden. Passive Techniken sind hier effizient und kostengünstig in der Errichtung und im Betrieb.

Diagramm Einflussfaktoren auf den Primärenergiebedarf

Viele Faktoren wirken sich auf den Primärenergiebedarf aus, die daher früh m Projekt Berücksichtigung finden müssen.

Grafik Planungsphasen und Kosteneinfluss

In den ersten Planungsphasen werden die Investionskosten als auch die späteren Betriebskosten von Gebäuden maßgeblich festgelegt. Was hier nicht gründlich überlegt ist, kann später nur schwer geheilt werden.

Unsere Messgeräte

Folgende Messgeräte für bauphysikalische Messungen stehen zur Verfügung:

  • XL2-Akustik Analysator (Klasse 1 IEC 61672)
  • 1/2“-Messmikrofon, M2210 (Klasse 1)
  • Dodekaeder-Lautsprecher DO12-6
  • Kompaktverstärker (600 W) mit integrierter Rauschquelle SPA600-K
  • Normhammerwerk Xm50
  • MR-PRO Signalgeneratorzur erzeugung von Audiosignalen, z.B. getaktetes Rosa Rauschen
  • Auswertesoftware Bauakustik-Analyse für Luft- und Trittschall-Dämmmaß (ISO 717-1 und -2 / ISO 140-4 und 7)
  • Wärmebildkamera Flir zur fundierten Analyse z.B. im Gebäudebestand
  • verschiedene Datenlogger für Feuchte-, Temperatur- und Schallmessungen über einen längeren Zeitraum
XL2 Schallpegelmesser

XL2 Schallpegelmesser

Klasse 1 Mikrofon M 2210

Klasse 1 Mikrofon M 2210

MR-Pro Signalgenerator

MR-Pro Signalgenerator

Flir Wärmebildkamera

Flir Wärmebildkamera

Dodekaeder-Lautsprecher DO12

Dodekaer DO12

Verstärker mit Rauschquelle

Vertsärker mit Rauschquelle

  • Thermische Bauphysik - EnEV - DIN V 18599

    Seit 2007 ist die Energieeinsparverordnung auf Normengrundlage der DIN V 18599 für Nichtwohngebäude als auch (Novellierung 2009) für Wohngebäude eingeführt. Das Berechnungsverfahren ist sehr komplex gestaltet, bietet aber bei qualifizierter Handhabung die Möglichkeit Bauprojekte energieeffizient zu planen und verschiedene Varianten zu vergleichen. Voraussetzung ist aber, dass der für die Energieeeffizienz verantwortliche Planer (Moderator) frühzeitig im Planungsteam integriert wird. Dieser Moderator muss die Gebäudehülle als auch die Anlagentechnik incl. Energieversorgungskonzept zusammenführen transparent machen und nach Möglichkeit zusammen mit den Fachplanern verbessern. Wir sehen uns in genau dieser Rolle als Fachplaner für Energieeffizienz. Der Energieausweis ist für uns nur das Enprodukt einer intensiven Planungsphase mit Spezialisten. Wir erstellen neben der EnEV-Berechnung den Bauteilkatalog, entwickeln Raumklimakonzepte, berechnen Wärmebrücken und Kondensatfeuchte in und auf Bauteilen.

    3D-Energiebilanzmodell eines Gebäudes

    Mit dem 3D-Energiebilanzmodell können wir Planungsänderungen jederzeit energetisch bewerten und Varianten vergleichen.

    Energieverbrauchsdiagramm

    Wir zeigen Ihnen, wo die meiste Energie verbraucht wird.

    Bauteilkatalog Dokumentation

    Mit dem Bauteilkatalog unterstützen wir die Planung und Ausschreibung. Er ist Bestandsdokumentation zur thermischen Hülle, Schallschutz sowie sonstiger bauphysikalischer Parameter.

    Wärmebrückenberechnung Glasfassade Eckpfosten

    Bei Bedarf erstellen wir detaillierte Wärmebrücken- berechnungen. Hier beispielsweise ein Eckpfosten einer Glasfassade.

    Energieausweis Dokument

    Am Ende des Planungsprozesses steht der Energieausweis, der den Planungserfolg dokumentiert und öffentlich sichtbar macht.

  • Simulation

    In speziellen Fällen, beispielsweise bei hohen inneren Wärmelasten oder bei Einsatz von Nachtlüftungsvarianten, stoßen die Standardnachweismethoden zum sommerlichen Wärmeschutz oft an ihre Grenzen. Hier wird dann auf thermische Simulationen zur Voraussage der sommerlichen Überschreitungsstunden bzw. maximalen Raumtemperaturen zurückgegriffen. Auch für die planungsbegleitende Gestaltung von Raumklimakonzepten z.B. für die Planung von thermoaktiven Bauteilen (TAB), effizienten Sonnenschutzsystemen oder sonstigen auch passiven Systemen setzen wir thermische Simulationen ein, da hierbei dynamisch alle Randbedingungen durchgespielt und die richtigen Planungsempfehlungen für die TGA- bzw. auch Architekturplanung gegeben werden können. Der investive Aufwand und die späteren Betriebskosten werden optimiert.

    Thermische Simulation eines Foyers

    Simulation eines Foyers zur Feststellung, ob das verglaste Foyer ohne Heizungsunterstützung zwischen zwei Veranstaltungen frostfrei bleibt.

    Diagramm innere Wärmelasten

    Grundlage jeder thermischen Simulation ist die genaue Erfassung der inneren Wärmelasten. Eine ehrliche Diskussion mit dem Nutzer ist daher frühzeitig notwendig.

  • Schallimmissionsschutz

    Bei Bauvorhaben aber auch bei (technischen) Erweiterungen und Umbauten, sind häufig auch die Belange des Schallimmissionsschutzes, d.h. des Schallschutzes der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche zu beachten.Unser Ingenieurbüro unterstützt Sie bei Abstimmungen mit Behörden und erstellt die entsprechend notwendigen Prognoserechnungen mit modernster Software zur Nachweisführung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens.

    Ergebnis Schallausbreitungsrechnung

    Ergebniss Ausbreitungsrechnung

  • Raumakustik

    Ungenügende Raumakustik wirkt störend, mindert das Wohlbehagen und damit die Leistungsfähigkeit Ihrer kreativen Mitarbeiter. Vortragsräume oder auch Klassenzimmer können für den Vortragenden als auch für die Zuhörer zur Tortur werden, wenn die raumakustische Gestaltung versäumt wurde. Gerade auch in Großraumbüros (Nutzungseinheiten mit 400 m²) ist es wesentlich, die Sprachverständlichkeit auf Grund ihrer ablenkenden Wirkung zu reduzieren. Hier wird beispielsweise der Direktschall vermindert oder auch der Hintergrundgeräuschpegel etwas erhöht (Grundrauschen). Mittels passgenauer Simulation kann so jeder Raum genau auf die Bedürfnisse ausgelegt werden. Eine gute Raumakustik kann außerdem auch den Schallschutz zwischen Räumen vorteilhaft beeinflussen.

    Raumakustische Planungsleistungen werden erbracht für:

    • Großraumbüros (gerade auch bei thermoaktiven Decken)
    • Konferenzräume
    • Atrien mit Mehrzwecknutzung
    • Klassenräume
    • Vortragsräume, Hörsäle
    • Produktionsräume (Pegelminderung)
    Frequenzbezogene Nachhallzeitenmessung

    Über die Ermittlung der frequenzbezogenen Nachhallzeiten planen wir die optimalen raumakustischen Oberflächen, die auch die Innen- architektur unterstützen können.

    Großraumbüro mit akustischer Deckengestaltung

    Gerade in Großraumbüros ist eine sehr gute Raumakustik unabdingbar, wenn diese Bürostruktur von den Mitarbeitern akzeptiert werden soll (Quelle: ecophon)

    3D Simulationsmodell Großraumbüro

    3D Simulationsmodel Großraumbüro mit Cadna R

    Ergebnisgrafik Raumakustik Großraumbüro

    Ergebnisgrafik Großraumbüro

  • Bauakustik

    Folgende Leistungen werden von uns im Bereich der Bauakustik/Schallschutz erbracht:

    • Beratungsleistungen bei Planungen von Neubauten, Altbauten
    • Erstellung von Bauteilkatalogen mit allen relevanten Daten zur Ausschreibung
    • Beratung zum Schallschutz gegen Außenlärm
    • Schallschutz bei haustechnischen Anlagen (auch Körperschallentkoppelung)
    • Schwingungsisolierung Beurteilung von Schadensfällen
    • Schalltechnische Nachweise nach DIN 4109, DIN EN 12354

    sowie im Rahmen der Qualitätssicherung:

    • Messung Luft- und Trittschalldämmung nach DIN EN ISO 140
    • Messung Installationsgeräusche und Geräusche von haustechnischen Anlagen
    • Geräusche von Betrieben Körperschallmessungen zur Ermittlung der Schallübertragungswege
    • Schwingungs- und Erschütterungsmessungen
    • Bau- und Labormessungen
    • Messungen im Rahmen von Schadens- bzw. Beschwerdefällen und Sanierungen
    • Abnahmemessungen, Qualitätssicherung
    Schallschutztechnische Entkoppelung TGA-Infrastruktur

    Die bauakustisch wirksamsten Bauteile nutzen nichts, wenn nicht auch die TGA-Infrastruktur bzgl, schallschutztechnischer Maßnahmen (hier Ent- koppelung durch Manschette) berücksichtigt wird

    Normhammerwerk Trittschallmessung

    Mit einem sogenannten Normhammerwerk lässt sich die Qualität der Trittschalldämmung von Bestands-, Neubaudecken oder auch Treppenläufen feststellen.

    Schalldämmung Fenster bei verkehrsexponierter Lage

    Gerade bei verkehrsexponierten Lagen kommt den Fenstern eine wichtige Rolle hinsichtlich des resultierenden Schalldämm-Maßes bei Fassaden zu.

    Schalldämmung Wärmedämmverbundsystem

    Wärmedämmverbundsysteme rufen bei entsprech- enden Frequenzen einen Einbruch der Schalldämmung hervor. Dies ist bei entsprechend schallexponierten Lagen zu berücksichtigen.

Unsere Referenzen

Zu den Referenzen

  • Zwei Stahlgitter-Kuehltuerme und Industrieschornstein umgeben von gruenen Baeumen
    Industrie
  • Bildung / Soziales
  • Kultur
  • Beherbergung
  • Verwaltungsbau
  • Modern eingerichtetes Behandlungszimmer mit Zahnarzt-Behandlungsstuhl und schwarzer Einrichtung
    Gesundheitswesen
  • Modernes Wohnzimmer mit eleganter Einrichtung, Kronleuchter und dunkelgrauem Sofa
    Wohnungsbau
  • Bauen im Bestand
  • Sonstiges